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News · 01.10.2026

Versorgungssicherheit im Stromnetz: SVO Netz verbessert Hochwasserschutz in Winsen

Das Bild zeigt eine Trafostation auf einer Erhöhung zwischen einer geteerten Straße, Bäumen und einer Ackerfläche.
© SVO Netz

Wetterextreme nehmen zu und stellen auch die Energieversorgung vor Herausforderungen. Das zeigte zuletzt das Aller-Hochwasser zum Jahreswechsel 2023/2024 sehr deutlich. Im Bereich Winsen hat die SVO Netz GmbH (vormals Celle-Uelzen Netz GmbH, CUN) deshalb Teile ihres Stromnetzes umgebaut. In Westohe stehen Trafostation und Kabelverteilerschränke nun höher und sind dadurch besser vor Überflutungen geschützt. Aktuell setzt der Netzbetreiber der SVO-Gruppe eine vergleichbare Maßnahme auch in Südohe um.

Winsen. Die Bilder von damals dürften vielen noch sehr präsent sein: überflutete Straßen, abgesperrte Zufahrten, vollgelaufene Keller. Beim Aller-Hochwasser Ende 2023 herrschte in Teilen von Winsen Ausnahmezustand. Auch die Energieversorgung war betroffen. Der Strom musste aus Sicherheitsgründen örtlich begrenzt abgestellt werden, weil Teile des Stromnetzes seinerzeit unter Wasser standen. Für die Zukunft hat die SVO Netz hier vorgebaut: Der Ortsteil Westohe hat jetzt eine neue und moderne Ortsnetzstation bekommen. Diese steht auf einem eigens dafür angelegten Plateau. Alle stromführenden Teile liegen rund ein Meter über Bodenniveau. Sie sind damit besser vor Hochwasser geschützt. Auch die Kabelverteilerschränke im Ortsteil hat die SVO Netz höher gesetzt. "Wir haben die Lage nach den Ereignissen von damals sehr genau geprüft. Teile unseres Stromnetzes sind jetzt einfach besser für Hochwasserlagen gerüstet. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag für mehr Versorgungssicherheit - auch im Krisenfall", erklärt SVO Netz-Geschäftsführer Dr. Ulrich Finke.

Nach Westohe folgt nun Südohe. Dort stellt die SVO Netz jetzt eine bestehende Ortsnetzstation ebenfalls auf ein erhöhtes Plateau. Die Arbeiten konzentrieren sich auf den Kreuzungsbereich Südoheweg / Ecke Spechtschmiede. Direkt betroffene Anwohnerinnen und Anwohner werden rechtzeitig über die Maßnahme und mögliche kurzzeitige Einschränkungen der Stromversorgung informiert. Die Kosten für die Maßnahmen in beiden Bereichen auf insgesamt rund 190.000 Euro.

Zum Schutz des Stromnetzes bei Hochwasser leisten auch die Hausanschlüsse samt Zählereinrichtungen einen wichtigen Beitrag. Sie gehören als Übergabepunkte zwar zum Netz, liegen jedoch in der Verantwortung der jeweiligen Gebäude-Eigentümer. Einige Eigentümer haben vor Ort bereits reagiert und ihre Hausanschlüsse höher setzen lassen, damit auch diese bei Überflutungen besser geschützt sind. Anträge für entsprechende Anpassungen können online unter diesem Link gestellt werden. 

SVO Pressesprecher Thomas Hans
Pressesprecher

Thomas Hans