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Fernsteuerbarkeit von Erzeugungsanlagen
Fernsteuerbarkeit bedeutet, dass die Einspeiseleistung einer Anlage über eine technische Verbindung reduziert und, soweit erforderlich, die Ist-Einspeisung abgerufen werden kann. Welche Lösung eingesetzt wird, hängt vom Anschlussfall und der Vorgabe der SVO Netz ab.
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Ein Signal muss in der Anlage wirksam werden
Eine Anlage ist nicht allein deshalb fernsteuerbar, weil ein Empfänger oder ein Kommunikationsgerät eingebaut ist. Das empfangene Signal muss in der Anlagensteuerung korrekt umgesetzt werden. Dazu gehören die Verbindung zur Anlage, die Parametrierung der vorgesehenen Leistungsstufen oder Sollwerte und ein dokumentierter Funktionstest.
Mögliche technische Wege
Rundsteuertechnik überträgt definierte Schalt- oder Leistungsstufen.
Fernwirktechnik verbindet insbesondere größere Anlagen mit der Netzführung.
Intelligentes Messsystem und Steuerbox bilden die zukünftige standardisierte Steuerkette für digitale Sollwerte und Rückmeldungen.
Redispatch ist der dazugehörige Prozess für relevante Anlagen
Fernsteuerbarkeit beschreibt eine technische Fähigkeit. Redispatch 2.0 regelt darüber hinaus, wie relevante Anlagen, Marktrollen, Datenmeldungen, Maßnahmen und der energetische beziehungsweise finanzielle Ausgleich im Engpassmanagement zusammenwirken.