Dachgeschosswohnung mit Photovoltaik auf dem Dach
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Netzengpässe koordiniert vermeiden

Redispatch 2.0 im Netz der SVO Netz

Redispatch 2.0 bündelt Prozesse, mit denen Netzengpässe vorausschauend erkannt und durch angepasste Einspeisung vermieden oder behoben werden. Für betroffene Erzeugungs- und Speicheranlagen sind dabei technische Erreichbarkeit, eindeutige Rollen, verlässliche Daten und eine nachvollziehbare Maßnahmenabwicklung wichtig.

Familie im Garten vor ihrem Haus mit Photovoltaik
© Halfpoint
Kurz erklärt

Redispatch betrifft den Betrieb, nicht die erstmalige Anmeldung

Der Anschlussprozess regelt Netzprüfung, Zählersetzung und Inbetriebnahme. Redispatch 2.0 setzt später im Betrieb an, wenn Anlagen in standardisierte Prozesse zur Vermeidung von Netzengpässen eingebunden werden. Nicht jede Erzeugungsanlage ist automatisch in gleicher Weise betroffen - maßgeblich ist die konkrete Anlagen- und Prozesszuordnung.

So greifen die Themen ineinander

Vom Netzzustand bis zur Auswertung

Anlagen und Ressourcen werden eindeutig zugeordnet
Marktrollen und Kommunikationswege werden festgelegt.
Die technische Steuerbarkeit wird geprüft.
Bei einem prognostizierten Engpass werden im Vorfeld Maßnahmen umgesetzt.
Energiemengen, Daten und gegebenenfalls der finanzielle Ausgleich werden anschließend verarbeitet.
Zwei verwandte Themen

Redispatch 2.0 und Einspeisemanagement unterscheiden

Während das Einspeisemanagement in Echtzeit auf Netzengpässe reagiert, werden beim Redispatch die Entwicklungen von Netzlast und Einspeisung prognostiziert und schon im Vorfeld Maßnahmen eingeleitet, um Überlastungen zu verhinden. Durch das Zusammenspiel von Abregelung und Erhögung, bleibt die Energiebilanz ausgeglichen.

Redispatch 2.0 ersetzt und erweitert das Einspeisemanagement.